Zum Hauptinhalt springen

Polizei stellte Pfarrer mit einem Tritt ruhig

Drei Stadtpolizisten haben einen reformierten Pfarrer unrechtmässig abgeführt und auf der Wache verletzt. Die Stadtpolizei sagt, sie habe die Lehren aus der Vergangenheit gezogen.

Hier mischte sich Pfarrer D. F. in eine Polizeikontrolle ein: Namenloser Platz am Schanzengraben. Foto: Doris Fanconi
Hier mischte sich Pfarrer D. F. in eine Polizeikontrolle ein: Namenloser Platz am Schanzengraben. Foto: Doris Fanconi

D. F., reformierter Pfarrer und unbescholtener Bürger, betrat das Kommissariat an der Förrlibuckstrasse 59 als gesunder Mann. Eine halbe Stunde später holte ihn ein Krankenwagen ab. Sein rechtes Kniegelenk war gebrochen, das Kreuzband gerissen. Fast sechs Jahre später hat das Obergericht das Urteil gegen den Polizisten bestätigt, der den verhängnisvollen Einsatz leitete. Sein Kollege, der F. getreten hatte, akzeptierte das Verdikt des Bezirksurteils vom Juni vergangenen Jahres.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.