Zum Hauptinhalt springen

Polizei- und Justizzentrum ist schon vor Baubeginn zu klein

Das 570-Millionen-Franken-Projekt muss überarbeitet werden. Die Polizeikaserne wird deshalb doch nicht frei.

Von Martin Huber
Das neue PJZ: So soll das Polizei- und Justizzentrum aussehen.
Das neue PJZ: So soll das Polizei- und Justizzentrum aussehen.
Baudirektion Kanton Zürich
Voraussichtlich im Frühling 2013 soll mit dem Abbruch des Güterbahnhofs begonnen werden. Die befristeten Mietverträge auf dem Areal werden deshalb ab sofort nicht mehr verlängert und die unbefristeten Mietverträge gekündigt.
Voraussichtlich im Frühling 2013 soll mit dem Abbruch des Güterbahnhofs begonnen werden. Die befristeten Mietverträge auf dem Areal werden deshalb ab sofort nicht mehr verlängert und die unbefristeten Mietverträge gekündigt.
Baudirektion Kanton Zürich
Die letzte Hürde genommen: Im Oktober 2012 hat das Bundesgericht eine letzte Beschwerde gegen den Neubau abgewiesen.
Die letzte Hürde genommen: Im Oktober 2012 hat das Bundesgericht eine letzte Beschwerde gegen den Neubau abgewiesen.
Baudirektion Kanton Zürich
So sieht die Fassade des Gebäudes von Nordosten aus...
So sieht die Fassade des Gebäudes von Nordosten aus...
Baudirektion Kanton Zürich
1 / 6

Bisher schien alles klar: Die Kantonspolizei verlässt das Kasernenareal im Kreis 4, sobald das Polizei- und Justizzentrum (PJZ) auf dem Areal des früheren Güterbahnhofs bezugsbereit ist. So versprach es der Kanton vor den beiden Volksabstimmungen 2003 und 2011, als sich die Stimmberechtigten jeweils hinter das PJZ stellten. Doch seit gestern sieht alles anders aus. Das Kasernenareal wird beim Umzug doch nicht ganz frei – das Kommando bleibt bis auf weiteres im Backsteingebäude an der Ecke Kasernen-/Zeughausstrasse. Dies gaben die Regierungsräte Markus Kägi (SVP), Mario Fehr (SP) und Martin Graf (Grüne) gestern vor den Medien bekannt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen