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Polizeiskandal: «Es ist nie gut, wenn sich viel Macht an einem Ort ballt»

Mit der Prostitutionsgewerbeverordnung nahm die Macht der Sittenpolizei zu. Denn sie bestimmt über Bewilligungen für Sexarbeiterinnen und -Etablissements. Dies stösst auf Kritik.

Razzia im Chilli's: In diesem Zürcher Club an der Müllerstrasse wurden neun Personen verhaftet.
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Simon Eppenberger
Weitreichende Folgen: Nach Hausdurchsuchungen bei den bereits Verhafteten kam es auch zur Festnahme von fünf Mitarbeitern der Zürcher Stadtpolizei.
Weitreichende Folgen: Nach Hausdurchsuchungen bei den bereits Verhafteten kam es auch zur Festnahme von fünf Mitarbeitern der Zürcher Stadtpolizei.
Simon Eppenberger
Präsident von Transparency International Schweiz: Jean-Pierre Méan befasst sich seit 30 Jahren mit dem Thema Korruption.
Präsident von Transparency International Schweiz: Jean-Pierre Méan befasst sich seit 30 Jahren mit dem Thema Korruption.
ZVG
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Seit Einführung der Prostitutionsgewerbeverordnung (PGVO) in der Stadt Zürich müssen Bordellbetreiber und Prostituierte eine Vielzahl von Bewilligungen einholen, um ihrem Geschäft weiterhin nachgehen zu dürfen. Die Sittenpolizei entscheidet schliesslich, ob den Gesuchen stattgegeben wird – und unter welchen Auflagen. Nun, da fünf Mitarbeiter der Sittenpolizei unter Korruptionsverdacht stehen, stellt sich die Frage, ob die gewichtige Stellung der Sitte im Bewilligungsverfahren Gefahren in sich birgt – und möglicherweise Korruptionsfälle begünstigt.

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