Zum Hauptinhalt springen

Polizistenärger vor 1.-Mai-Demo

Die Kundgebung des 1. Mai endet auf dem neuen Sechseläutenplatz. Die Polizei rechnet mit einer erheblichen Gefahr, dass es dort zu Ausschreitungen kommt.

Sichern die Kundgebung am 1. Mai: Die Zürcher Polizei.
Sichern die Kundgebung am 1. Mai: Die Zürcher Polizei.

Was Daniel Leupi als amtierender Polizeivorsteher 2013 verbot, erlaubt sein Nachfolger Richard Wolff (AL): Der Demonstrationszug des 1. Mai endet heuer auf dem neuen Sechseläutenplatz. Damit kommt der neue Polizeivorsteher einem langjährigen Wunsch der Organisatoren nach.

Sein Entscheid sorgt aber für Unverständnis im Korps der Stadtpolizei. Wie die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet, fürchten die Ordnungshüter, dass es deshalb zu Ausschreitungen kommen wird.

Nicht eingrenzbar und nahe an Zielen

Ein nicht namentlich genannter Polizist ist überzeugt, dass der grosse und offene Platz ideale Bedingungen für gewalttätige Demonstranten biete. Er sei nicht eingrenzbar, wie beispielsweise das Kasernenareal, und er sei umgeben von potenziellen Zielen der Chaoten. «Wir stufen die Gefahr, dass es nach der Schlussfeier zu Ausschreitungen kommt, als erheblich ein», lässt sich der Polizist in der NZZ zitieren.

Der Entscheid des Stadtrates sei politisch gewesen, sagt der Sprecher von Richard Wolff. Zudem hätten die Organisatoren ein überzeugendes Sicherheitskonzept vorgelegt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch