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Preisgünstige Wohnungen im Friesenberg-Quartier sicherstellen

Zehn Siedlungen der Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) sind veraltet und müssen erneuert werden. Damit die Qualität hoch ist, erarbeiteten FGZ und Stadt einen Masterplan.

Die FGZ-Siedlung Grünmatt wurde 2014 fertig gebaut.
Die FGZ-Siedlung Grünmatt wurde 2014 fertig gebaut.
Amt für Städebau, Juliet Haller

Die Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) ist mit 2274 Wohnungen in den Jahren 1925 bis 2014 in rund 24 Etappen gebaut worden und bietet in erster Linie Wohnungen für Familien. Die Siedlungshäuser prägen das Quartier Friesenberg im Südwesten Zürichs. Aktuell befindet sich die 25. Etappe im Bau, das Zentrum Quartier Friesenberg an der Schweighofstrasse und vis-à-vis der reformierten Kirche.

Zehn Siedlungen der FGZ genügen allerdings nur noch teilweise den modernen Ansprüchen. Sie sollen bis zum Jahr 2050 schrittweise erneuert werden, wie Stadtrat André Odermatt (SP) heute an einer Medienkonferenz ausführte. Damit dies in einer hohen Qualität und mit einer massvollen Verdichtung geschieht, haben die FGZ und die Stadt einen «Masterplan FGZ» erarbeitet.

1400 bis 1900 neue Personen

Dieser Masterplan schafft die Grundlage für die Erneuerung der FGZ-Siedlungen und ermöglicht ihr, mehr preisgünstigen Wohnraum auf Basis der Kostenmiete zu erstellen.

Bis 2050 sollen so 500 bis 700 weitere preisgünstige Wohnungen entstehen, sodass im Quartier für 1400 bis 1900 zusätzliche Personen neuer Wohnraum geschaffen wird.

Zur Umsetzung der im Masterplan vorgesehenen Entwicklung braucht es eigentümerverbindliche Massnahmen, weil eine höhere Ausnutzung laut heutiger Zonierung nicht möglich ist. Mit der Zustimmung zum Masterplan beauftragt der Stadtrat die Verwaltung, die nötigen Planungsinstrumente zu erarbeiten. Für die Neuplanung der Siedlungen sind Wettbewerbe vorgesehen.

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