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Prügler vom HB schlug nicht zum ersten Mal zu

Zur sechsköpfigen Gang, die im HB Frauen belästigte und einen Retter verprügelte, gehörte laut «Blick» auch ein Brüderpaar aus Mazedonien.

Tatort HB: In der Halle Sihlquai schlug die Bande zu.
Tatort HB: In der Halle Sihlquai schlug die Bande zu.

Drei Mazedonier, ein Iraker, ein Kosovare und ein Schweizer waren es, die am Sonntagmorgen im Zürcher HB Frauen sexuell bedrängten. Ein junger Mann, der einem 19-jährigen Belästigungsopfer zu Hilfe kommen wollte, wurde von der Gang spitalreif geprügelt. Die Polizei konnte die aus dem Bezirk Dietikon stammenden Männer eine halbe Stunde nach der Tat auf einem Perron festnehmen.

Wie der «Blick» in seiner heutigen Ausgabe schreibt, gehört zu den Schlägern auch ein Brüderpaar: Der 20-jährige Mazedonier Metin M., der bereits schlägereierfahren sei. Als Anführer der Bande nennt der Bericht jedoch seinen 22-jährigen Bruder Hasri M.

Dieser sitze nicht zum ersten Mal im Gefängnis. Wegen Schlägerei und Raub habe das Bezirksgericht Dietikon den arbeitslosen Mazedonier im Oktober 2008 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Mit drei Kollegen sei Hasri im August 2007 in einer Dietiker Bar auf einen Deutschen losgegangen. Die Schläger hätten einen Blumenkübel auf den Kopf ihres Opfers fallen lassen. Der 44-jährige Wirt, der schlichten wollte, wurde von einer zerbrochenen Flasche an der Wange getroffen worden.

Zwei Wochen nachdem er im November entlassen wurde, verprügelte Hasri M. einen 19-Jährigen und raubte ihn aus. Das hat dem Mazedonier einen weiteren Aufenthalt in Untersuchungshaft beschert. Vor Gericht habe er sich jedoch gegen eine Einweisung in ein Massnahmezentrum für junge Erwachsene gewehrt, berichtet der «Blick». Lieber sei Hasri zurück in den Knast gegangen.

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