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Quaibrücke wird für die Velofahrer verbreitert

Darauf haben Zürichs Fahrradfans schon lange gewartet: Auf der Quaibrücke stehen ihnen bald keine Masten mehr im Weg. Auch Fussgänger sollen ihnen nicht mehr in die Quere kommen.

Der Mastenwald neben der Autofahrbahn verschwindet, die Pfosten für die Strassenlaternen kommen an den Brückenrand.
Der Mastenwald neben der Autofahrbahn verschwindet, die Pfosten für die Strassenlaternen kommen an den Brückenrand.
Thomas Burla

Die Umgestaltung der Zürcher Quaibrücke wird teurer. Der Stadtrat hat für die Verbreiterung der Brücke eine Erhöhung des Objektkredits um 1,05 Millionen auf 1,84 Millionen Franken bewilligt. Zudem hat er zur Instandsetzung von Brücke, Strasse, Tramgeleise und Wasserleitungen die gebundenen Ausgaben um 3,56 Millionen auf 17,73 Millionen Franken erhöht, wie er am Mittwoch mitteilte.

Im Jahr 2008 bewilligte der Stadtrat für verschiedene Sanierungsmassnahmen an der Quaibrücke sowie für die Umsetzung des «Plans Lumière» gebundene Ausgaben von 14,17 Millionen und einen Objektkredit von 785'000 Franken. Während die erste Etappe der Sanierungsarbeiten wie geplant verlief, konnte die zweite Etappe noch nicht durchgeführt werden, weil der Anschluss an andere Projekte in diesem Gebiet (Bellerivestrasse, Bellevueplatz) noch vorbereitet und koordiniert werden musste.

Mehr Platz für Velofahrer

Das ursprüngliche Projekt wurde mittlerweile geänderten Bedürfnissen angepasst. So wird die Quaibrücke auf beiden Seiten durch eine Stahlkonstruktion um je 50 Zentimeter verbreitert. Dadurch können die bestehenden Kombimasten (Beleuchtungs- und Abspannmasten) an den Brückenrand versetzt werden. So entstehe «eine übersichtliche Fuss- und Veloverkehrsfläche», heisst es in der Mitteilung.

Der Veloverkehr wird künftig auf beiden Seiten der Brücke zweispurig im Gegenverkehr geführt und von der Fussverkehrsfläche abgegrenzt. Diese Projektänderungen sowie Anpassungen aufgrund geänderter gesetzlicher Vorgaben führen zu Mehrkosten, die durch Erhöhungen des Objektkredits und der gebundenen Ausgaben gedeckt werden.

Kampf gegen Staubildung während Bauzeit

Aufgrund der Erfahrungen aus der ersten Bauetappe wird das Verkehrskonzept angepasst. Um Staubildungen zu verhindern, kann während der Bauzeit der motorisierte Individualverkehr drei statt wie ursprünglich vorgesehen zwei Fahrspuren nutzen.

Im Bereich Bürkliplatz wird für den Fussverkehr eine provisorische Passerelle über die Fahrspuren und die Tramgleise erstellt. Die Bauarbeiten starten noch diesen Monat und dauern bis Ende Jahr.

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