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Zürich-Ost verliert sein Hosenbein

Die legendäre Autobahneinfahrt ist seit heute Geschichte. Anwohner fürchten die Folgen.

Vielleicht am berühmtesten Stoppschild Zürichs vorbei und Vollgas: Fahrt vom Hosenbein auf die A1. Video: Tamedia

Die unkonventionelle Autobahneinfahrt Aubrugg im Zürcher Kreis 12 hatte einen liebevollen Spitznamen: Hosenbein. Doch seit heute 9 Uhr ist das Hosenbein permanent gesperrt. Der Grund: Die Bauarbeiten für die Einhausung Schwamendingen, da gibt es keinen Platz mehr für die Einfahrt.

Die Bewohner des Quartiers schätzten die Einfahrt, weil sie den Durchgangsverkehr verringerte. Mit dem Ende der Einfahrt steigt die Angst, dass der Verkehr zurückkommt. «Die Kritik der Bevölkerung ist ziemlich gross», sagt Maya Burri, langjährige Präsidentin des Quartiervereins Schwamendingen, im SRF-«Regionaljournal». Sie befürchtet, dass plötzlich viel mehr Autos durch die Tempo-30-Zonen im Quartier kurven. Und sie fragt sich, wo all die Lastwagen entlangfahren, die von der Kehrichtverbrennung Hagenholz her kommen.

Burri kann sich nicht vorstellen, dass die Schliessung keinen Mehrverkehr fürs Quartier bringe, auch wenn von offizieller Seite beschwichtigt würde. Bei der Stadt Zürich will man die Entwicklung genau beobachten. Heiko Ciceri, Sprecher der Dienstabteilung Verkehr, sagt zu Radio SRF, dass die Stadt in den nächsten Tagen das Quartier genau beobachte. Geplant sei, dass der Verkehr auf andere Einfahrten ausweiche.

Ob die Automobilisten sich doch andere Routen suchen, wird sich zeigen. Die Stadt will nach einigen Wochen Bilanz ziehen. Mit der Einhausung Schwamendingen geht es dann im Frühling 2019 offiziell los. Der genaue Termin für den Spatenstich ist allerdings noch unbekannt.

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