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Die Räuber flüchteten auf Rollern

An der Zürcher Bahnhofstrasse wurde am helllichten Tag ein Juweliergeschäft überfallen. Die vier Täter sind auf der Flucht.

Barrikade mit Stil: Nach dem Überfall ist das kaputte Schaufenster (rechts) abgedeckt. Der Hydrant konnte die Rammbock-Räuber nicht abhalten.
Barrikade mit Stil: Nach dem Überfall ist das kaputte Schaufenster (rechts) abgedeckt. Der Hydrant konnte die Rammbock-Räuber nicht abhalten.
Stefan Hohler
Nicht alle Schaufenster sind geschützt: Die Bijouterie Graff hofft, dass die Stadt eine Sitzbank vor dem Geschäft aufstellt und somit weitere Rammbock-Überfalle verhindert werden können. Diese Installation ist nur kurzfristig vor dem Schmuckgeschäft aufgestellt, dies im Rahmen des Kunstsommers
Nicht alle Schaufenster sind geschützt: Die Bijouterie Graff hofft, dass die Stadt eine Sitzbank vor dem Geschäft aufstellt und somit weitere Rammbock-Überfalle verhindert werden können. Diese Installation ist nur kurzfristig vor dem Schmuckgeschäft aufgestellt, dies im Rahmen des Kunstsommers
Stefan Hohler
Das Auto der Täter.
Das Auto der Täter.
Stadtpolizei Zürich
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Rammbock-Räuber sind am Samstagvormittag mit einem Personenwagen in das Schaufenster einer Bijouterie an der Zürcher Bahnhofstrasse gerast. Danach flüchteten die Täter mit einem Roller und zu Fuss. Verletzt wurde niemand.

Die Stadtpolizei Zürich hat auf Anfrage von Redaktion Tamedia den Überfall bestätigt. Ob die Täter etwas erbeutet haben, ist derzeit noch unklar. Um 10.45 Uhr fuhren die Räuber mit einem schwarzen VW Touareg auf der Bahnhofstrasse Richtung See. Kurz vor dem Juweliergeschäft beschleunigten sie das Fahrzeug und rammten das Schaufenster. Als die Scheibe nicht sofort barst, setzte der Lenker zurück und fuhr mindestens ein weiteres Mal gegen die Scheibe, bis diese in Brüche ging.

Roller ist nicht angesprungen

Kurz danach hätten sich vier Personen vom Tatort entfernt, heisst es in der Mitteilung die Stadtpolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft. Zwei der Täter flüchteten mit einem Roller durch den Fussgängerdurchgang auf der gegenüberliegenden Seite. Zwei weitere Personen machten sich zu Fuss aus dem Staub und liessen einen weiteren Roller auf den Tramschienen liegen. Offenbar war es ihnen nicht gelungen, diesen in Gang zu setzen.

Die Stadtpolizei Zürich beschreibt die Täter wie folgt: Alle Personen trugen dunkle Motorradhelme. Eine Person trug eine blaue Jacke mit Kapuze, violette Hosen und blaue Schuhe mit weissen Sohlen. Eine weitere Person trug eine blaue Jacke, blaue Hosen und blaue Schuhe. Ein dritte Person war mit einer brauen Jacke, blauen Hosen und Schuhen mit hellen Sohlen bekleidet. Die vierte Person kann nicht näher beschrieben werden

Das Gebiet zwischen Börsenstrasse und Paradeplatz war wegen der Spurensicherung längere Zeit weiträumig abgesperrt und der Tramverkehr auf der Bahnhofstrasse unterbrochen.

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