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Reiche zahlen zu viel Steuern

Ein neuer «Steuermonitor» zeigt: Hohe Einkommen und Firmengewinne werden in Zürich stark besteuert. Für die Linke ist das «genau richtig».

Die Zürcher Handelskammer und die Wirtschaftsprüfer der Firma KPMG starten einen weiteren Versuch, die Steuerbelastung für «gut»Verdienende und Unternehmen zu senken. Sie haben gestern einen sogenannten Steuermonitor vorgestellt, der bestätigt, was schon lange bekannt ist: Reiche und Firmen werden im Kanton Zürich hoch belastet. So liegen die maximalen Gewinnsteuersätze für Unternehmen bei über 21 Prozent, nur in der Romandie, in Bern und Basel sind sie etwas höher. In der Innerschweiz zahlen Unternehmer nur gut halb so viel. Auch bei den Einkommenssteuern für gut situierte Privatpersonen ist Zürich ein teures Pflaster. Das liegt vor allem am stark progressiven Steuersystem mit einer 13. Tarifstufe für Reiche. Für tiefe und mittlere Einkommen ist Zürich konkurrenzfähiger. Bei einem steuerbaren Einkommen von 100'000 Franken liegt der Kanton Zürich bei den kantonalen Steuern hinter Schwyz, Obwalden und Zug auf dem 4. Rang, während er bei einem 2-Millionen-Einkommen nur den 16. Rang belegt.

13. Tarifstufe soll fallen

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