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Sahelzone am Seebecken

Die Wiesen am Zürichsee erinnern mehr an Randgebiete einer Wüste denn an eine mitteleuropäische Parkanlage. Braun statt grün, wohin das Auge reicht. Das wird noch eine Weile andauern.

Mehr gelbbraun statt grün: Die Wiese beim Arboretum erinnert mehr an eine Wüste als an eine Parkanlage.
Mehr gelbbraun statt grün: Die Wiese beim Arboretum erinnert mehr an eine Wüste als an eine Parkanlage.
Jvo Cukas
Das gleiche Bild bei der Blatterwiese.
Das gleiche Bild bei der Blatterwiese.
Jvo Cukas
Nicht befahrbar, weil selbst gesunde Äste wegen der Trockenheit abbrechen können: Uferweg beim Arboretum.
Nicht befahrbar, weil selbst gesunde Äste wegen der Trockenheit abbrechen können: Uferweg beim Arboretum.
Jvo Cukas
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Die Wiesen beim Arboretum machen der Bezeichnung Wiese heute Dienstagvormittag keine Ehre. Braun und Gelb sind die vorherrschenden Farben. Über grosse Flächen hinweg trocknet die vormalige Grünanlage vor sich hin. An verschiedenen Orten sieht der Boden aus wie eine Bienenwabe. Hunderte Löcher sind zu erkennen. Einzig zwischen Voliere und Hafen Enge ist ein kleines Wiesenstück abgesperrt. Das gleiche Bild auf der anderen Seeseite: Auf der Blatterwiese reihen sich vertrocknete Grasflächen aneinander, meist nur gebrochen durch schwarze, runde Flecken von Einweggrills. Einsam auf weiter Flur schützt gerade mal eine Absperrung ein paar Quadratmeter der Wiese.

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