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SBB testen zwei neue Zürcher Brücken

Auf der Kohlendreieck- und Letzigrabenbrücke, den beiden Schlüsselbauwerken der Durchmesserlinie, haben heute Testfahrten begonnen.

Die SBB testen auf Fahrten über die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke das Einfädeln der Züge.
Die SBB testen auf Fahrten über die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke das Einfädeln der Züge.
SBB

Bei den Fahrten über die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke testen die Lokführer vor allem ein neues Steuerungsprogramm, mit dem das Einfädeln von Zügen an neuralgischen Punkten im Schienennetz optimiert wird. Das Programm berechnet für jeden einzelnen Zug das optimale Fahrprofil und signalisiert dieses über die Signale oder einen Bildschirm im Führerstand den Lokführern.

Ebenfalls berechnet das Programm die optimale Reihenfolge der Züge und setzt diese automatisch in der Leittechnik um. Damit kann die SBB die Trassenkapazitäten möglichst gut ausnützen. Dies erhöht die Fahrplanstabilität und reduziert Verspätungen. Ebenfalls getestet werden die Abläufe der Logistik im Bahnhof Löwenstrasse sowie die SMS-Abfahrerlaubnis.

Fahrplanwechsel am 13. Dezember

Die Testfahrten dauern bis am 11. Dezember. Gleichzeitig führt die SBB die Bauabnahmen der beiden Brücken aus, bevor das Bundesamt für Verkehr die Betriebsbewilligung für diesen Abschnitt der Durchmesserlinie erteilt, wie die SBB mitteilen.

Die Kohlendreieck- und die Letzigrabenbrücke gehen mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember in Betrieb. Dann können auch Fernverkehrszüge die Durchmesserlinie befahren. Die Brücken sind nötig, um die Züge von der Ausfahrt des Bahnhofs Löwenstrasse auf der Südseite des Gleisfelds kreuzungsfrei zu den Schnellzugsgleisen in Altstetten auf der Nordseite der Gleise zu führen. (hoh)

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