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«Schade, fällt der Strich am Sihlquai weg»

Milieu-Kenner und Anwalt Valentin Landmann stellt der Stadt insgesamt gute Noten für den geplanten Strichplatz aus. Es sei ein bisschen wie beim Flughafen: Alle wollen fliegen, aber keiner will den Lärm.

Benno Gasser
Der Strichplatz: Auf diesem Areal in Altstetten wurden die Sexboxen errichtet.
Der Strichplatz: Auf diesem Areal in Altstetten wurden die Sexboxen errichtet.
PD
Der landesweit erste «Strassenstrich-Ticketautomat»: Seit dem 8. Januar 2013 steht einer davon an der Gräbligasse im Zürcher Niederdorf.
Der landesweit erste «Strassenstrich-Ticketautomat»: Seit dem 8. Januar 2013 steht einer davon an der Gräbligasse im Zürcher Niederdorf.
Walter Bieri, Keystone
Anleitung für Tagesbewilligung: Die Prostituierten müssen pro Arbeitstag – also zwischen 19 und 5 Uhr – eine Gebühr von fünf Franken bezahlen.
Anleitung für Tagesbewilligung: Die Prostituierten müssen pro Arbeitstag – also zwischen 19 und 5 Uhr – eine Gebühr von fünf Franken bezahlen.
PD
«Die Freier sind der reinste Horror»: Am Sihlquai prostituierten sich zahlreiche Frauen. Die Anwohner hatten genug davon und wollten den Strassenstrich dort endlich weghaben.
«Die Freier sind der reinste Horror»: Am Sihlquai prostituierten sich zahlreiche Frauen. Die Anwohner hatten genug davon und wollten den Strassenstrich dort endlich weghaben.
Steffen Schmidt, Keystone
Rekordverdächtig: Allein im Sommer 2011 wurden 80 Prostituierte am Sihlquai gezählt. Erst mit der Eröffnung des Strichplatzes in Altstetten wurde der Strassenstrich am Sihlquai verboten.
Rekordverdächtig: Allein im Sommer 2011 wurden 80 Prostituierte am Sihlquai gezählt. Erst mit der Eröffnung des Strichplatzes in Altstetten wurde der Strassenstrich am Sihlquai verboten.
Alessandro Della Bella, Keystone
Schauplatz Niederdorf: Auch an der Zähringerstrasse leiden die Anwohner unter den Auswüchsen der Prostitution. Prostitution wird dort aber weiterhin erlaubt sein.
Schauplatz Niederdorf: Auch an der Zähringerstrasse leiden die Anwohner unter den Auswüchsen der Prostitution. Prostitution wird dort aber weiterhin erlaubt sein.
Alessandro Della Bella, Keystone
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Sie halfen mit, die neuen Regeln im Sexmilieu zu bestimmen. Dank Ihnen müssen Prostituierte in Boxen arbeiten und Tickets lösen, und Freier müssen Bussen zahlen.

(lacht) Die Verordnung stammt nicht von mir, sondern vom Gemeinderat und der städtischen Verwaltung. Ich wurde nur bei einigen Fragen punktuell beigezogen. Und jetzt bin ich in der Kommission, die die Prostitutionsgewerbeverordnung umsetzen soll.

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