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Schlangestehen für Mikey und Milo

Am Osterwochenende sind Besucher aus der ganzen Schweiz angereist, um die beiden Koalas im Zürcher Zoo zu sehen. Dafür nahmen sie Staus auf der Strasse und vor der Kasse in Kauf.

Die neuen Stars von Zürich: Am Mittwoch wurde die neue Australien-Anlage mit den Koalas Mikey und Milo im Zoo eröffnet. (Video: Tina Fassbind / Produktion: Lea Blum)

Die beiden Koala-Männchen Mikey und Milo haben bereits eine grosse Anhängerschaft. Die neue Australien-Anlage im Zoo Zürich wurde erst am vergangenen Mittwoch eröffnet, doch die Besucher kommen schon jetzt in Scharen auf den Zürichberg, um die pelzigen Stars zu bewundern.

Weil am Ostermontag auch das Wetter mitspielte, war der Andrang gewaltig. «Bereits das Tram zum Zoo war komplett voll, und vor Ort hat es tonnenweise Autos aus der ganzen Schweiz, die nach einem Parkplatz suchen», sagt ein Besucher aus dem Tessin zu «20 Minuten».

Tickets online bestellen und später kommen

Der Ansturm war so gross, dass der TCS am Montagvormittag eine Stauwarnung auf seiner Website publizierte: «Kantonsstrasse zwischen Fluntern - Tobelhof Stau, Verkehrsüberlastung – alle Parkplätze beim Zoo Zürich sind besetzt.» Der Stau beschränkte sich aber nicht nur auf die Strassen. Auch vor der Zoo-Kasse bildeten sich meterlange Warteschlangen.

Die Aussies sind da: Einer der beiden zugezogenen Koalas Milo und Mikey hängt in seinem neuen Zuhause im Zoo Zürich am Baum. (28. März 2018)
Die Aussies sind da: Einer der beiden zugezogenen Koalas Milo und Mikey hängt in seinem neuen Zuhause im Zoo Zürich am Baum. (28. März 2018)
Doris Fanconi
Die Fellknäuel sind die prominentesten Bewohner des neuen Australienhauses, das heute feierlich eröffnet worden ist. Es ist das erste Mal, dass Koalas in einem Schweizer Zoo zu sehen sind.
Die Fellknäuel sind die prominentesten Bewohner des neuen Australienhauses, das heute feierlich eröffnet worden ist. Es ist das erste Mal, dass Koalas in einem Schweizer Zoo zu sehen sind.
Doris Fanconi
Die scheuen Bennett-Wallabies verstecken sich meistens in einem Bereich, der für Besucher einseh-, aber nicht begehbar ist.
Die scheuen Bennett-Wallabies verstecken sich meistens in einem Bereich, der für Besucher einseh-, aber nicht begehbar ist.
Doris Fanconi
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Andreas Hohl, stellvertretender Direktor des Zoos Zürich, gibt allen Koala-Fans den Tipp, die Tickets bereits online zu kaufen. So müsse man vor Ort kaum anstehen. Zudem rät er zu einem Besuch nach 16 Uhr. «Dann nehmen die Gästezahlen erfahrungsgemäss etwas ab – aber auch dann würde ich eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen», sagt Hohl zu «20 Minuten».

(Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von TA).

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