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Schlechtes Klima im Obergericht

Das 82 Millionen teure Minergie-Haus in der Zürcher Altstadt beschert dem Personal ausgetrocknete Schleimhäute, Juckreiz, Kopfweh und brennende Augen.

Eine Immobilie mit Problemen: Neubau des Obergerichts am Hirschengraben.
Eine Immobilie mit Problemen: Neubau des Obergerichts am Hirschengraben.
Sophie Stieger

Zürich – Energiesparen auf Kosten der Gesundheit? Schon wieder gerät ein Prestigeobjekt des Kantons Zürich ins Schussfeld: Diesmal ist es der prunkvolle Erweiterungsbau des Obergerichts, eingeweiht vor knapp einem Jahr. Noch sind zwar weder ein Oberrichter noch eine Sekretärin in Ohnmacht gefallen, wie dies kürzlich einem Studenten während der Gesangsstunde in der neuen Pädagogischen Hochschule Zürich widerfuhr (TA vom 1. Dezember). Doch auch im Minergie-Haus am Hirschengraben herrscht in den Büros ein stickiges Raumklima. Der Grund: die zu geringe Luftfeuchtigkeit von maximal 25 Prozent. Dies sagen mehrere Mitarbeitende übereinstimmend. Sie dürfen aber ihre Kritik nicht namentlich an die Öffentlichkeit tragen, sondern dies lediglich in internen Umfragen kundtun.

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