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Schluss mit immer teureren Parkplätzen

TCS Zürich, City Vereinigung Zürich sowie Politiker und Gewerbler haben sich zum Komitee «Nein zur Parkgebühren-Abzocke» formiert.

Ein Parkplatz in der Zürcher Innenstadt.
Ein Parkplatz in der Zürcher Innenstadt.
Steffen Schmidt, Keystone

Das Komitee «Nein zur Parkgebühren-Abzocke» will bis am 29. April rund 2000 Unterschriften sammeln, um die Parkplatzgebühren vor das Stadtzürcher Stimmvolk zu bringen.

Die Stadt Zürich publizierte den Gemeinderatsentscheid über die Erhöhung der Parkplatzgebühren im «Tagblatt» vom Mittwoch. Somit startet an diesem Tag auch die Sammelfrist für die Unterschriften.

Das Komitee zeigte sich in einer Mitteilung enttäuscht über den «absolut inakzeptablen Entscheid» des Gemeinderats von Mitte März. Es sieht in der Erhöhung der Parkplatzgebühren einen direkten Angriff auf die Attraktivität der Wohn- und Arbeitsstadt Zürich.

SVP unterstützt das Referendum

Neu soll eine halbe Stunde auf einem städtischen Strassenparkplatz einen Franken kosten, eine Stunde drei Franken. Bisher waren es 50 Rappen für eine halbe Stunde und zwei Franken für eine Stunde. Der Gemeinderat beschloss zudem, die so genannte Hochtarifzone auch auf das Ausgangsviertel Zürich-West auszuweiten.

Über den Kompromiss bei den Park- und Parkuhrkontrollgebühren zeigten sich alle Parteien im Zürcher Gemeinderat erfreut - ausser die SVP. Die Partei unterstützt das Referendum denn auch.

SDA/wsc

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