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Schönheitskur für den hässlichen Bruder des HB

Der Carparkplatz beim Zürcher Hauptbahnhof heisst neu «Bus Station Zürich». Auch optisch soll er bald mehr hergeben.

Heute eine sehr rudimentäre Anlage: Zürichs zentrale Busstation. Bild: Urs Jaudas
Heute eine sehr rudimentäre Anlage: Zürichs zentrale Busstation. Bild: Urs Jaudas

Die asphaltierte Fläche hinter dem Zürcher Hauptbahnhof hat seit kurzem einen neuen Namen: Bus Station Zürich. Ihr Zustand ist aber immer noch der alte, wie die Stadt heute mitteilte. Die Stadt hat sie in den letzten Jahren nur noch zurückhaltend unterhalten, weil offen war (und ist), ob dort ein neues Kongresszentrum hinkommt.

Mittlerweile ist klar, dass der Platz weitere zehn Jahre provisorisch für den Bus-Fernverkehr und die Touristik-Busse genutzt werden soll. Deshalb investiert die Stadt nun über sieben Millionen Franken. Zwei Drittel davon entfallen auf Aufwertungsmassnahmen, für die der Stadtrat dem Gemeinderat einen entsprechenden Objektkredit beantragt. Der Rest soll in die Instandsetzung fliessen. Die Bauarbeiten sollen im Februar 2018 beginnen und dürften rund 14 Monate dauern.

Provisorisches Betriebsgebäude

Geplant ist ein neues Betriebsgebäude: ein Provisorium, dessen tragende Elemente andernorts wiederverwendet werden können. Das Gebäude enthält unter anderem sechs Verkaufsstellen (vier für Linienbusse und zwei für Touristikunternehmen), einen Kiosk, vier Züri-WC, einen Personenunterstand und Wartezonen.

Ausserdem umfasst das Projekt Ein- und Ausfahrten mit Video-Überwachung, zwei Haltekanten für Linien- und Touristikbusse, 29 Busabstellplätze, einen Entsorgungs- und einen Waschplatz für Busse, einen Unterflurcontainer sowie einen Trinkbrunnen. Der Platanengürtel um das Areal wird punktuell durch Neupflanzungen ergänzt.

Ausgelegt ist die Anlage auf rund 140 Fahrten im Tagesbetrieb (7 bis 19 Uhr) und gut 40 Fahrten in der Nacht (19 bis 7 Uhr). Dies entspreche etwa zehn Prozent zusätzlichen Fahrten gegenüber heute, schreibt der Stadtrat.

SDA/hub

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