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Senioren in Zürcher Altersheimen fühlen sich geschröpft

Bereits zum zweiten Mal innert kurzer Zeit steigen die Kosten in städtischen Alterszentren. Zu spüren bekommen dies jene, die keinen Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben.

Die Senioren monieren deutlich höhere Kosten «ohne die geringste Mehrleistung»: Eine ältere Dame bezahlt Rechnungen. (Archivbild: Keystone)
Die Senioren monieren deutlich höhere Kosten «ohne die geringste Mehrleistung»: Eine ältere Dame bezahlt Rechnungen. (Archivbild: Keystone)

Der 89-jährige Rentner Peter Maurer (Name geändert) lebt seit fünf Jahren mit seiner Frau Beatrice in einem Alterszentrum der Stadt Zürich. Beide sind sie noch selbstständig, benötigen keinerlei Pflege. Deshalb mussten sie bis anhin auch nichts für die Betreuung zahlen, so will es die geltende Regelung. Doch damit ist nun Schluss. Ab dem 1. Januar bittet die Stadt auch die rüstigen Bewohnerinnen und Bewohner der Alterszentren zur Kasse. Wer wenig oder gar keine Pflege benötigt (Pflegestufe 0 bis 2 von 12 Stufen), entrichtet neu 10 Franken pro Tag für die Betreuung. Dazu zählen diejenigen Leistungen der Alterszentren, die nicht zur Krankenpflege gehören, die aber ­allen zur Verfügung stehen, so etwa Unterhaltungsangebote oder Notfall-Pikettdienste.

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