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Sexuelle Belästigung: ETH-Professor entlastet

Die Untersuchung im Fall eines Architekturprofessors der ETH Zürich ist abgeschlossen. Er verlässt trotz Entlastung die Hochschule.

Keine sexuelle Belästigung: Eine Untersuchung entlastet einen Arichtekturprofessor der ETH Zürich.
Keine sexuelle Belästigung: Eine Untersuchung entlastet einen Arichtekturprofessor der ETH Zürich.
Keystone

Im September 2018 leitete die ETH Zürich eine Disziplinaruntersuchung gegen einen Professor des Departements Architektur ein. Heute Dienstag teilt die Hochschule mit: «Die durch einen externen unabhängigen Untersuchungsführer durchgeführte und nun abgeschlossene Untersuchung entlastet den Professor vom Vorwurf sexueller Belästigung.» Der Untersuchungsführer komme zum Schluss, dass der Professor es versäumt habe, seine persönlichen und beruflichen Beziehungen adäquat zu trennen, weshalb sein Verhalten nicht im Einklang mit den Richtlinien der ETH Zürich sei, heisst es weiter.

Der betroffene Professor wurde im September freigestellt. Er habe sich inzwischen aufgrund der langen Verfahrensdauer und der damit verbundenen persönlichen und beruflichen Belastung entschieden, die ETH Zürich per Ende Juli 2019 zu verlassen. «Die ETH entbindet ihn auf sein Ersuchen bis Ende Semester von seiner Lehrtätigkeit, damit er sich vollumfänglich dem Abschluss seiner Forschungsprojekte widmen kann», heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Präsident der ETH Zürich nehme den Entscheid des Professors zur Kenntnis und leitet diesen an den ETH-Rat weiter, der für die Anstellungsverhältnisse der Professorinnen und Professoren zuständig ist.

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