Zum Hauptinhalt springen

Simonetta Sommaruga ermahnt die Albisgüetli-Besucher

Die SVP müsse sich zu den Menschenrechten bekennen, forderte die Bundespräsidentin gestern.

Appelierte an die Toleranz: Gastreferentin Simonetta Sommaruga während der Rede im Albisgüetli.
Appelierte an die Toleranz: Gastreferentin Simonetta Sommaruga während der Rede im Albisgüetli.
Walter Bieri, Keystone
Gespräch unter Kollegen: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und SVP-Bundesrat Ueli Maurer.
Gespräch unter Kollegen: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und SVP-Bundesrat Ueli Maurer.
Keystone
Es ist angerichtet: Das Albisgüetli ist bereit für die SVP-Mitglieder und Gastreferentin Simonetta Sommaruga. (16. Januar 2015)
Es ist angerichtet: Das Albisgüetli ist bereit für die SVP-Mitglieder und Gastreferentin Simonetta Sommaruga. (16. Januar 2015)
Sophie Stieger
1 / 14

Eine ungeschriebene Albisgüetli-Regel lautete bislang: SVP-Obmann Christoph Blocher deckt die «Classe politique» mit Schelte ein, schont aber das anwesende Mitglied der Landesregierung. Bei der gestrigen Ausgabe der traditionellen Zürcher SVP-Tagung allerdings musste sich Gastrednerin Simonetta Sommaruga ausgiebig verspotten lassen. Blocher zitierte lang aus Sommarugas Neujahrsansprache, in der sich die SP-Magistratin lobend über die direkte Demokratie äusserte – «ein prächtiger Choral, Frau Bundespräsidentin», zündelte Blocher, «es fehlte nur noch die Orgelmusik dazu».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.