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So lebt es sich im «Drüegg»

Die Genossenschaft BGZ baut ihre Siedlungen in Schwamendingen um. Heute stellt sie die 200 neuen Wohnungen ihres 132-Millionen-Projekts vor.

Die Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) will ihre Siedlungen auf dem sogenannten Schwamendinger-Dreieck bis 2040 etappenweise erneuern. Die 718 Wohneinheiten auf dem Spickel in der Nähe des Schwamendingerplatzes wurden zwischen 1947 und 1956 erbaut und genügen laut BGZ den heutigen Bedürfnissen nicht mehr.

Am Montag zeigte die Genossenschaft ihre Pläne für den Neubau der 5. und 6. Etappe: Das Projekt «Drüegg» des Zürcher Teams von Graber Pulver Architekten AG und Hager Partner AG ging als Sieger aus dem vom Amt für Hochbauten durchgeführten Architekturwettbewerb hervor.

Helle Wohnungen, viel Aussenraum

Das Projekt setze gemäss Jury-Beurteilung einen raffinierten neuen Schwerpunkt an der Spitze des Schwamendinger-Dreiecks und schaffe einen sorgfältigen Übergang zu den anderen Siedlungsteilen der BGZ. Die öffentlichen Aussenräume würden zudem neue Begegnungsmöglichkeiten im Quartier bieten. Die Neubauten verfügen über 200 gemeinnützige 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Wohnpflegeheime mit betreutem Wohnen, Räume für die Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich und für die Geschäftsstelle der BGZ.

Für die Ersatzneubauten an prominenter Lage im Zürcher Kreis 12 rechnet die BGZ mit Kosten von rund 132 Millionen Franken. Der Baubeginn der 5. Etappe ist gemäss «Masterplan Schwamendinger-Dreieck» – dem Bauleitbild für die Überbauung im Dreieck – für 2023 geplant, derjenige der 6. Etappe für 2025. Die ersten Ersatzneubauten im Schwamendinger-Dreieck in der Siedlung «Im Schuppis» können übrigens bereits ab 1. Oktober 2019 bezogen werden.

Das Siegerprojekt «Drüegg» sowie die anderen eingereichten Wettbewerbsprojekte sind vom 9. Juli bis 18. Juli 2019 im Pavillon Werd, Morgartenstrasse 40, 8004 Zürich, ausgestellt.

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