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So soll Zürichs neue Grossüberbauung aussehen

Der Architekturwettbewerb für die neue Siedlung Guggach beim Zürcher Bucheggplatz ist beendet. Gewonnen haben Zürcher, Basler und Berliner.

Modell des Siegerprojekts für Guggach III.
Modell des Siegerprojekts für Guggach III.
PD
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Der Architekturwettbewerb für das Gesamtprojekt Guggach III mit gemeinnützigen Wohnungen, Dienstleistungs- und Gewerbeflächen, städtischem Quartierpark und Schule ist abgeschlossen, wie die Stadt Zürich heute Mittwoch mitgeteilt hat.

Sie will der öffentlich-rechtlichen «Stiftung für bezahlbare und ökologische Wohnungen – Einfach Wohnen» (SEW) einen Teil des Grundstücks im Baurecht abgeben. «Hier entsteht ein zukunftsfähiges Gesamtprojekt, das zu einem lebendigen urbanen Zentrum beiträgt», sagte Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) gemäss Mitteilung.

Die rund 120 gemeinnützigen Wohnungen mit «minimalen, aber qualitativ hochwertigen Flächen» böten Wohnraum« vor allem für die Vor- und Nachfamilienphase». Im Erdgeschoss der Wohngebäude soll ein Lebensmittelverteiler Platz finden. Ergänzt wird das Angebot mit einem Kindergarten und einer Schule für rund 300 Kinder. Dazu gehört auch eine Doppelsporthalle, die ausserhalb der Schulzeit Sportvereinen und dem Quartier zur Verfügung stehen soll.

Bächlein wird offengelegt

Vorgesehen ist auch ein rund 5000 Quadratmeter grosser Quartierpark. Tiefbauvorsteher Richard Wolff (AL) erklärte an der Medienkonferenz: «Der neue Quartierpark ist eine Aufwertung für die neue Siedlung, aber auch für das gesamte Quartier.» Eine Besonderheit ist auch, dass das heute teilweise eingedolte «Bächlein im Guggach» künftig wo möglich offen geführt wird.

Die Stadt hat hierfür einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt «Waninc» wurde von der Arbeitsgemeinschaft Donet Schäfer Architekten und Tanja Reimer aus Zürich mit Weyell Zipse Architekten aus Basel und Atelier Loidl Landschaftsarchitekten aus Berlin erarbeitet. Es staffelt zwei Wohngebäude und schafft dadurch zur Tramhaltestelle «Radiostudio» hin einen kleinen Quartierplatz.

Die versetzte Bauweise ist einerseits ein Mittel gegen den Strassenlärm, heisst es in der Mitteilung. Die beiden Wohnbauten bieten mehrheitlich ruhige Zimmer gegen die Parkseite. Die Wohnungen sind einfach geschnitten und weisen vielfältig nutzbare Räume auf. Der Kindergarten ist zwischen dem Park und den Wohnbauten platziert.

85-Millionen-Projekt

Gemäss Planung sollen die Siedlung, die Schulanlage und der Quartierpark parallel weiterbearbeitet werden. Kurz nach der Volksabstimmung über das Schulhaus im Jahr 2021 soll mit den Bauarbeiten gestartet werden. Die Überbauung ist voraussichtlich Mitte 2023 fertiggestellt.

Wohnsiedlung inklusive Kindergarten sollen rund 43 Millionen Franken kosten, die Schulanlage rund 38,4 Millionen und der Park rund 3,3 Millionen.

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