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Sogar die Gläser im Schrank sind mit Wasser gefüllt

Nach dem grossen Rohrbruch an der Uetlibergstrasse wissen die Bewohner noch nicht, ob sie in ihre Wohnungen zurückkönnen. Ein Abriss ist nicht ausgeschlossen.

Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma bewacht die Habe der betroffenen Mieter.
Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma bewacht die Habe der betroffenen Mieter.
Christian Messikommer
Die Balkone waren gefüllt wie Schwimmbecken. Die Balkontüren hielten nicht dicht.
Die Balkone waren gefüllt wie Schwimmbecken. Die Balkontüren hielten nicht dicht.
Christian Messikommer
Feuchte Wände und vergilbter Tapetenleim.
Feuchte Wände und vergilbter Tapetenleim.
Christian Messikommer
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Eilig gepackte Umzugskartons, in Folie verpackte Bilder, Plastikbeutel mit nassen Kleidern, Geschirr in Kisten vor dem Haus – die Wohnungen in den Häusern an der Uetlibergstrasse 25 bis 29 werden ausgeräumt. Der Wasserrohrbruch vom vergangenen Donnerstag hat alles verändert: Um 5.10 Uhr barst eine Hauptwasserleitung. Die Fontäne schoss mit 10 Bar Druck über den 6. Stock bis auf die Hausdächer. In knapp anderthalb Stunden ergossen sich über 10 Millionen Liter Wasser in die Umgebung, ein grosser Teil auf das Haus. Die Balkone verwandelten sich in Sekundenschnelle in Wasserbecken, Tausende Liter flossen in das Gebäude.

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