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«Sonst kreuzen wir an deinem Wohnort auf!» – Politikerin bedroht

Die Zürcher Gemeinderätin Ezgi Akyol (AL) erstattet nach einem Hassbrief Anzeige. Dabei spielt auch ein rechter Politiker eine Rolle.

Politikerin Ezgi Akyol hätte nicht gedacht, dass ein Ratsmitglied in Kauf nimmt, dass sie zu Hause belästigt wird.
Politikerin Ezgi Akyol hätte nicht gedacht, dass ein Ratsmitglied in Kauf nimmt, dass sie zu Hause belästigt wird.
Sophie Stieger

Nicht einmal 20 Sekunden dauerte das Statement, das die AL-Gemeinderätin Ezgi Akyol gegenüber TeleZüri Anfang Dezember abgegeben hatte. Doch was folgte, führt nun zu einer Strafanzeige gegen unbekannt.

Akyol hatte im Videointerview den Eindruck beschrieben, den sie vom neu eröffneten Bundesasylzentrum an der Pfingstweidstrasse hatte. Es komme ihr wie ein Gefängnis vor, sagte sie. Das beginne schon beim Eingang. Es habe da kein Welcome-Schild, sondern nur eine Ansammlung von Verboten. Und die Omnipräsenz der Securitas habe sie recht schockiert. Auf Facebook generierte der Beitrag 118 Kommentare, viele darunter mit diskriminierendem und ausländerfeindlichem Inhalt direkt an die Adresse von Akyol. 33, Politologie-Studentin, Seconda türkischer Abstammung und als Jugendliche eingebürgert.

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