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«Sozialhilfebezüger sind nicht gewalttätiger»

Nach der Bluttat in Pfäffikon wird die Frage laut, ob Mitarbeiter von Sozialdiensten grundsätzlich gefährdet sind. Guido Schwarz, Sprecher der Sozialen Dienste Zürich, äussert sich zu den Sicherheitsvorkehrungen.

Die tödlichen Schüsse auf die Leiterin des Sozialdienstes Pfäffikon sind nicht der einzige Fall von Gewalt gegen Mitarbeiter von Sozialbehörden, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt: Immer wieder werden Mitarbeiter verbal oder tätlich angegriffen, denn wer auf die Hilfe des Sozialamtes angewiesen ist, steckt meist in einer schwierigen Lebenslage.

Dennoch, Guido Schwarz, Sprecher der Sozialen Dienste Zürich, betont: «Es ist falsch anzunehmen, dass Sozialhilfebezüger gewalttätiger sind. Jeder Mensch kann in schwierigen Situationen unverhältnismässig reagieren.» Verliert ein Klient die Kontrolle, passiere dies meist über mehrere Eskalationsstufen hinweg, sodass in der Regel bereits vor einem potenziellen Gewaltausbruch nach Lösungen gesucht werden könne.

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