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SP setzt auf eine Zweierkandidatur

Die Juso und Daniel Jositsch wollten eine aggressive Strategie für die Zürcher Regierungsratswahlen fahren. Sie sind bei der Parteibasis abgeblitzt.

Verlangte eine Dreierkandidatur: SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Verlangte eine Dreierkandidatur: SP-Nationalrat Daniel Jositsch.
Thomas Burla

An ihrer Delegiertenversammlung hat sich die Zürcher SP mit 95 gegen 21 Stimmen für eine Zweierkandidatur ausgesprochen. Die Juso – unterstützt von den Nationalräten Jositsch und Hardegger – hatte eine Dreierkandidatur verlangt: der bisherige Mario Fehr plus zwei Frauen.

Zusammen mit dem grünen Justizdirektor Martin Graf könne die SP ein Viererpaket schnüren und selbstbewusst Anspruch auf eine links-grüne Mehrheit in der Regierung erheben, begründete Juso-Vertreter Rafael Mörgeli den Antrag.

Die Mehrheit, darunter die Parteileitung, Nationalrätin Badran und Juso-Kantonsrätin Mattea Meyer, mahnten jedoch, auf dem Boden zu bleiben. Es sei das bürgerliche Parlament, das den Kanton «kaputtspare», sagte Meyer, deshalb müsse man in erster Linie die SP-Vertretung im Kantonsrat stärken. Parteipräsident Daniel Frei warnte eindringlich davor, die Chancen von Martin Graf zu gefährden und die Allianz mit den Grünen zu schädigen.

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