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Spezialeinheit stürmt Zürcher S-Bahn

Ein Mann hat beim Bahnhof Stettbach mit einer Schreckschusswaffe einen grossen Polizeieinsatz ausgelöst.

Bewaffnete Polizisten in der S-Bahn: Wegen eines Streits rückte die Spezialeinheit aus. Bild: Leserreporter/20 Minuten
Bewaffnete Polizisten in der S-Bahn: Wegen eines Streits rückte die Spezialeinheit aus. Bild: Leserreporter/20 Minuten

Aufregung zur Mittagszeit beim Bahnhof Stettbach. Kurz vor 12 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass in der S12 von Winterthur in Richtung Brugg ein Streit im Gange sei, bei dem auch eine Waffe im Spiel sei. So schildert die Stadtpolizei heute Donnerstag die Ereignisse in einer Medienmitteilung.

Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen kam es im Zug anfänglich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Einer der beiden zog während des Streits eine Schusswaffe. Nachdem mehrere Passagiere auf den Streit aufmerksam wurden und sich lautstark bemerkbar machten, versorgte der Mann die Waffe wieder und wechselte das Abteil.

Mulmiges Gefühl

Als die S12 fahrplanmässig im Bahnhof Stettbach anhielt, durchsuchte die Spezialeinheit Skorpion und mehrere uniformierte Polizisten die S-Bahn. «Plötzlich standen mindestens vier Polizisten in Kampfmontur im Zug sowie mehrere Securities», sagte ein Lesereporter zu «20 Minuten». Die Einsatzkräfte hätten nervös gewirkt. Im Zug habe niemand gewusst, was los sei. «Ich bekam selber ein mulmiges Gefühl – es ist ja nicht alltäglich, dass Polizisten in Kampfmontur durch den Zug rennen», so der Passagier. Nach einigen Minuten folgte eine Durchsage: «Es hiess, dass der Zug nicht weiterfahren wird. Trotzdem forderte die Security uns auf, sitzen zu bleiben.»

Dem Mann, der beim Streit die Waffe gezogen hatte, gelang es zwar, den Zug und den Bahnhof zu verlassen, heisst ein der Mitteilung der Polizei. Er konnte jedoch in unmittelbarer Nähe durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich angehalten und kontrolliert werden. Die Waffe, eine Schreckschusspistole, wurde in einem Gebüsch sichergestellt. Nachdem seine Personalien abgeklärt worden waren, wurde er vor Ort entlassen. Es wird nun ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

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