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Sportzentrum Heuried wird für über 80 Millionen Franken saniert

Für den Neubau der Eishalle und die Sanierung der Zürcher Badeanlage Heuried rechnet der Stadtrat mit 81,4 Millionen. Stimmen Parlament und Volk zu, ist der Baubeginn im Frühjahr 2015 und Eröffnung 2017.

Das Freizeit- und Sportzentrum Heuried im Quartier Friesenberg wurde 1964 gebaut. Es ist die erste und nach wie vor grösste Anlage ihrer Art in der Stadt Zürich, wie es in einer Mitteilung der Stadt Zürich von heute Mittwoch heisst. Die Anlage weist aber inzwischen erhebliche Mängel auf.

Geplant ist ein kompakter Neubau für den Eishallenbetrieb, die Badeinfrastruktur, Gastronomie, Verwaltung und Technikräume. Die Eishalle umfasst eine Tribüne für 300 Personen. Das Restaurant bietet 100 Sitzplätze im Innern und 200 auf der Terrasse.

Durch den kompakten Neubau gibt es zusätzliche Liegeflächen für die Badenden. Die Becken des Freibads bleiben in der Grösse, werden aber saniert. Aufgehoben wird das Planschbecken und durch eine Wasserspiellandschaft in der Nähe des Nichtschwimmerbeckens ersetzt.

Über 20 Millionen eingespart

Mit der Abwärme der Kältemaschinen werden das neue Sportzentrum und das Gemeinschaftszentrum geheizt. Auf dem Dach der Eishalle wird eine Photovoltaikanlage installiert. Damit können rund ein Viertel des Stromverbrauchs im Zentrum gedeckt werden.

Der Stadtrat beantragt für die Gesamterneuerung 81,36 Millionen Franken. Zudem hat er für die Sanierung der Tiefgarage gebundene Ausgaben von 5,69 Millionen Franken bewilligt. Die Eröffnung der Eissporthalle ist auf Ende September 2017, die der Badeanlage auf Ende April 2018 geplant.

Das ursprüngliche Projekt hätte 104 Millionen Franken gekostet. Gestrichen wurden acht Garderoben, zudem wird ein Ausseneisfeld stillgelegt. Weiter wird auf die Überdachung des Ausseneisfeldes, den 5-Meter-Sprungturm und Provisorien für einen unterbruchfreien Betrieb während der Bauphase verzichtet.

SDA/pu

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