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Sprayer mit grobem Geschütz

Unbekannte haben ein Haus im Kreis 5 mit einem Riesen-Graffiti verschmiert – mit farbgefüllten Feuerlöschern. Szenekenner beobachten ein Hochrüsten unter Sprayern.

An Sprayereien hat man sich in Zürich gewöhnt. Doch was seit ein paar Tagen am Gebäude der Firma Elektro-Material (EM) an der Heinrichstrasse prangt, sprengt den üblichen Rahmen. Über die ganze Backsteinfassade, mehr als zehn Meter hoch, zieht sich ein gelb-schwarz-weisser Graffito: «2047» lässt sich im Farbgeschmier entziffern, was auf den Schriftzug oder «Tag» einer stadtbekannten Graffiti-Crew hindeutet.

Laut Szenekennern handelt es sich um den derzeit grössten Graffito in der Stadt. «Ein aussergewöhnliches Objekt, egal, ob man darin nun Vandalismus oder Kunst sieht», sagt die Zürcher Streetart-Expertin Gabriela Domeisen. Die Fotografin ist praktisch täglich mit der Kamera unterwegs und dokumentiert aktuelle Graffiti. Auch Philipp Meier vom Cabaret Voltaire staunt ob der Grösse der Wandmalerei: «Sehr speziell.»

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