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SP-Stadtrat will bei Krippen sparen

Sozialvorsteher Raphael Golta ist erst 100 Tage im Amt – und präsentiert bereits einen umstrittenen Sparvorschlag. Bei der SP wundert man sich.

Mehr Sozialdetektive, weniger Geld für Krippen: Raphael Golta, gestern Donnerstag vor den Medien in Zürich. Foto: Giorgia Müller
Mehr Sozialdetektive, weniger Geld für Krippen: Raphael Golta, gestern Donnerstag vor den Medien in Zürich. Foto: Giorgia Müller

Für einen Moment redete Raphael Golta wie ein Bürgerlicher, nicht wie ein Sozialdemokrat. Er wolle den geplanten Ausbau an subventionierten Krippenplätzen stoppen, sagte er gestern vor den Medien, als er seine ersten 100 Amtstage bilanzierte. Zürich habe in diesem Bereich sehr viel gemacht. Jetzt, wo die Stadt mehr auf ihre Finanzen achten müsse, habe sie für einen weiteren Ausbau kein Geld mehr. 1,4 Millionen Franken will er damit sparen, was über 80 Krippenplätzen für 150 Kinder entsprochen hätte. Golta, der vor den Sommerferien zum zweiten Mal Vater geworden ist, hat dieses Sparbegehren bereits dem Stadtrat vorgelegt. Es ist einer seiner Beiträge, damit die Stadt ab 2017 keinen Verlust mehr schreibt.

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