Zum Hauptinhalt springen

Staatstrojaner: Juso zeigen Mario Fehr an

Der SP-Sicherheitsdirektor hat den Kauf der Überwachungssoftware bewilligt. Dafür droht ihm nun ein juristisches Nachspiel.

Mario Fehr im Wahlkampf – zusammen mit Jacqueline Fehr vertritt er die SP in der Kantonsregierung. Foto: Keystone
Mario Fehr im Wahlkampf – zusammen mit Jacqueline Fehr vertritt er die SP in der Kantonsregierung. Foto: Keystone

Es war ein Wochenende zum Vergessen für Mario Fehr (57). Der sonst so erfolgsverwöhnte SP-Regierungsrat, bei den Wahlen im April souverän als Zweit­bester wiedergewählt, sah sich plötzlich mit Negativschlagzeilen konfrontiert. Grund: Der letzte Woche bekannt gewordene Kauf von Überwachungssoftware durch die Zürcher Kantonspolizei. SP-Sicherheitsdirektor Fehr hatte den Kauf der Staatstrojaner für eine halbe Million Franken bewilligt. Die Software dringt unter anderem ins Handy ein, ohne dass der Besitzer etwas davon merkt. Allerdings: Nach einem Hackerangriff auf die italienische Herstellerfirma ist die Software nicht mehr einsetzbar.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.