Zum Hauptinhalt springen

Stadt erwägt Aufhebung des Strassenstrichs

Neue WC-Anlagen sollen die Situation am Sihlquai entspannen. Doch die Pläne der Stadt gehen viel weiter als diese Notmassnahmen.

Alltägliche Szene: Eine Dirne spricht am Sihlquai einen Freier an.
Alltägliche Szene: Eine Dirne spricht am Sihlquai einen Freier an.
Reto Oeschger/TA

Am Sihlquai riecht es seit gestern zwischen Dammweg und Lettenviadukt süsslich. Der Geruch strömt aus zwei mobilen WC-Kabinen. Die Stadtpolizei liess sie aufstellen, weil die Situation entlang des umstrittenen Strassenstrichs wegen Fäkalien und Urin in Hauseingängen zu eskalieren drohte.

Der SVP-Fraktionspräsident Mauro Tuena, Vizepräsident der «Spezialkommision Polizeidepartement, Verkehr», begrüsst die Massnahme. Er habe solche Toiletten bereits vor drei Monaten verlangt. Dies reiche allerdings noch bei weitem nicht. Tuena fordert, den Strich nicht nur am Sihlquai, sondern auch in anderen Quartieren aufzuheben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.