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Stadt lässt Abfall länger liegen und pflanzt jetzt Wiesenblumen

Die Sparmassnahmen werden auch das Zürcher Stadtbild verändern. Der Abfall wird nicht mehr so gründlich weggeräumt.

Bald wird man davon in Zürich noch mehr sehen: Das städtische Reinigungspersonal kann wegen der Sparmassnahmen nicht mehr so regelmässig öffentliche Plätze reinigen.
Bald wird man davon in Zürich noch mehr sehen: Das städtische Reinigungspersonal kann wegen der Sparmassnahmen nicht mehr so regelmässig öffentliche Plätze reinigen.
Keystone

Leere Weinflaschen, zerdrückte Bierdosen, klebrige Pizzaschachteln: Wer abends auf dem Lindenhof flaniert, nachts aus dem Ausgang an der Langstrasse oder beim Escher-Wyss-Platz heimspaziert oder frühmorgens den See entlangjoggt, wird bald mehr davon sehen. Aufgrund der Sparmassnahmen der Stadt kann das Reinigungspersonal beliebte Orte wie die Seeanlagen nicht mehr dreimal täglich reinigen, sondern nur noch zweimal, wie Radio 24 vor kurzem meldete. «Bis anhin leerten wir die Abfalleimer an Brennpunkten wie den Quaianlagen an einem Turbowochenende abends um acht Uhr nochmals – doch das liegt jetzt nicht mehr drin», sagt Leta Filli von Entsorgung & Recycling Zürich.

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