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Stadt spart bei Schulhausbau

Die Stadt Zürich hat beim geplanten Schulhaus Blumenfeld in Affoltern die Notbremse gezogen: Das Projekt mit dem Namen «Fuchur» wäre viel zu teuer geworden. Nun gibt es weniger Zimmer und billigere Fassaden.

Durch die Neuplanung wird Geld gespart, die Stadt muss aber zusätzliche Provisorien bauen: So wird das Schulhaus Blumenfeld aussehen.
Durch die Neuplanung wird Geld gespart, die Stadt muss aber zusätzliche Provisorien bauen: So wird das Schulhaus Blumenfeld aussehen.
PD

Erreicht wurde damit, dass die Kosten um 8 Millionen Franken reduziert werden können und nun noch bei rund 62,5 Millionen liegen. Wie die Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte, haben das Architekturteam und das Amt für Hochbauten das Raumprogramm gestrafft. Die Gebäudekonstruktion sei zudem vereinfacht und kostspielige Fassadenflächen reduziert worden.

Auch der Anteil an teuren, unterirdischen Räumen sei verringert worden. Die Stadt und das Architektenteam sind gemäss Mitteilung überzeugt, dass das Projekt trotzdem an Qualität gewonnen hat. Die Kosten für «Fuchur» wurden im Wettbewerbsverfahren auf 67 Millionen Franken geschätzt, stiegen im Laufe der Planungsarbeiten aber stetig an, bis sie auf 72,7 Millionen angewachsen waren.

Neue Provisorien zur Überbrückung

Wegen der Überarbeitung des Projektes verschiebt sich der Bezugsbeginn vom Sommer 2015 auf Frühling 2016. Zudem muss die Stadt wegen der Verzögerung weitere Provisorien bauen, die zusätzliche Kosten von 2,5 Millionen Franken verursachen.

Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013 über den Objektkredit von geschätzten 77 Millionen Franken abstimmen. Darin sind auch Reserven und die Beseitigung von Altlasten enthalten.

SDA/lcv

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