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Stadt überlässt Gerold-Areal einem Grundbesitzer, Mieter fühlen sich abgezockt

Nutzer der Gebäude kritisieren, die Stadt mache einem Grundbesitzer fragwürdige Geschenke. Damit wolle sie sich in Zürich-West den Platz für das neue Kongresszentrum sichern.

Beat Metzler
«Die Mieten entsprechen dem Marktumfeld»: Blick von der Hardbrücke auf die Geroldstrasse 35:
«Die Mieten entsprechen dem Marktumfeld»: Blick von der Hardbrücke auf die Geroldstrasse 35:
Reto Oeschger

Peter M.* hat, was die Stadt unbedingt will. Dem Altmetallhändler aus Wollerau gehört ein Teil des Geroldareals, auf dem der Stadtrat das neue Kongresszentrum hinzustellen plant. Als einzige Alternative bleibt der Carparkplatz beim Hauptbahnhof – doch dort fehlt es an Raum.

Die Übernahmeverhandlungen harzen; kürzlich hat die Stadt einen erfahrenen Krisenmanager eingesetzt. Er soll Peter M. von einer Zusammenarbeit überzeugen, auf die der Besitzer nicht angewiesen ist. Für eines der zentralsten Grundstücke im Kreis 5 mangelt es kaum an Interessenten. Lehnt er ab, droht ein jahrelanges Auswahlverfahren erneut zu scheitern. Um dies zu verhindern und Peter M. bei Laune zu halten, habe ihm die Stadt kürzlich ein Geschenk gemacht, behaupten übereinstimmend mehrere Mieter der Geroldstrasse 31 bis 35 – ein Geschenk in Millionenhöhe.

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