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Zürich kauft 60 Occasions-Wohncontainer für Asylsuchende

Weil die Asylorganisation Zürich verschiedene Liegenschaften aufgeben muss, hat sie von einer Baufirma Container erstanden. Bis im Mai sollen 60 Personen darin ein Zuhause finden.

Um in der Stadt Zürich weiterhin die Unterbringung von Personen des Asylbereichs zu gewährleisten, übernimmt die AOZ (Asyl-Organisation Zürich) von einer Baufirma sechzig Occasions-Wohncontainer. Rund die Hälfte der Container dient ab Frühjahr auf dem mittleren Teil des Duttweiler-Areals als temporäre Wohnsiedlung für Asylsuchende. Insgesamt werden dafür 35 der erworbenen Container verwendet, wie die AOZ am Dienstag mitteilte. Sie werden in zwei Etappen aufgestellt, wobei die ersten Container im Mai von rund 60 Personen bezogen werden sollen.

Bis es so weit ist, werden die Container, die zuletzt eine Baufirma im Rahmen eines Tunnelbauprojekts im Kanton Jura brauchte, auf dem südlichen Teil des Duttweiler-Areals zwischengelagert. Wie lange die Wohnsiedlung auf dem Areal bestehen bleibt, hängt gemäss AOZ von der Verfügbarkeit von anderweitigem Wohnraum ab. «Spätestens bei Baubeginn für das neue Bundesasylzentrum Zürich wird das Areal wieder geräumt sein.»

Künftig zu wenig Wohnraum für Asylsuchende

Der Grund für die Anschaffung der Wohncontainer und das Erstellen der temporären Wohnsiedlung sei der Mangel an Wohnraum für Personen aus dem Asylbereich. «Zwar erfüllt die Stadt Zürich das per 1. Januar 2016 erhöhte kommunale Aufnahmekontingent, doch wird die AOZ in den kommenden Monaten verschiedene zwischengenutzte Liegenschaften aufgeben müssen», heisst es weiter.

Die AOZ betont, dass die Nutzung eines Teils des Duttweiler-Areals nicht in Zusammenhang mit den dort geplanten neuen Unterkünften des Bundesasylzentrums Zürich stehe. Die Asylsuchenden, die sich in der Zuständigkeit des Bundes befinden, würden im Zentrum Juch in Zürich-Altstetten verbleiben.

SDA/bg

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