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Stadt Zürich kreiert eigene Guerilla-Mischung

Die Stadt geht unter die wilden Blumengärtner. Mit einer eigenen Saatmischung möchte sie die Malven von Guerilla-Gärtner Maurice Maggi verdrängen.

Beat Metzler
Sind für sie Stadt ein Markenzeichen geworden: Malven vor Zürichs Hausmauern.
Sind für sie Stadt ein Markenzeichen geworden: Malven vor Zürichs Hausmauern.
PD

Stockmalven gehören zum heutigen Stadtbild wie einst streng geschnittene Rabatten. Gesät hat die kopfhohen Blumen oft Maurice Maggi. Mit seinem floralen Kampf gegen das Stadtgrau hat der «Guerilla-Gärtner» landesweite Bekanntheit erreicht. Seit 1984 schafft er «Blumengraffiti».

Maggi sät längst nicht mehr allein. Die Facebook-Gruppe Guerilla-Gardening Zürich zählt mittlerweile 860 Mitglieder. Einige davon stellen im Frühling Saatmischungen her, die sie an Strassenschilder hängen. Passanten sollen die «Samenspenden» mitnehmen und sie in der Stadt verstreuen.

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