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Stadt Zürich verkauft soziale Dienste an Agglo-Gemeinden

Zürich öffnet Hilfsangebote auch für Auswärtige und bietet soziale Angebote anderen Gemeinden. Kritiker warnen vor einer Sogwirkung auf Randständige.

Illustration: Schaad

Es ist ein bemerkenswerter Kurswechsel, den SP-Sozialvorsteher Martin Waser vollzogen hat. Vor den Sommerferien beschloss der Stadtrat, dass die Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt künftig Dienstleistungen für andere Gemeinden erbringen können. Während eines zweijährigen Pilotversuchs stehen Einrichtungen wie Notschlafstelle, Drogenanlauf- und Heroinabgabestellen, Arbeits- und Wohnintegrationsprogramme sowie die Basisbeschäftigung für Sozialhilfebezüger neu auch Auswärtigen offen. Zudem bieten die Sozialen Einrichtungen und Betriebe anderen Gemeinden ihre Dienstleistungen an. Diese müssen für ihre Klienten in allen Fällen die Vollkosten bezahlen.

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