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Stadtpolizei schränkt «Zahnbürstenbesuche» ein

Zweimal täglich rückten Zürcher Polizisten aus, um Scheinehen zur Erlangung der erleichterten Einbürgerung aufzuspüren. Damit ist nun Schluss.

Fondueessen mit den einbürgerungswilligen Deutschen: Walo Lüönd (M.) im Film «Die Schweizermacher». Foto: T&C Film Zürich
Fondueessen mit den einbürgerungswilligen Deutschen: Walo Lüönd (M.) im Film «Die Schweizermacher». Foto: T&C Film Zürich

Es geht vorab um Scheinehen. Im Kampf dagegen rücken Zürcher Stadtpolizisten bisher pro Jahr rund 700-mal zu unangemeldeten Hausbesuchen bei An­wärtern für erleichterte Einbürgerungen aus. Die Besuche macht die Fachgruppe Info­berichte der Kriminalabteilung. In den Wohnungen prüfen die Polizisten die Sprachkenntnisse der Einbürgerungswilligen, die Einhaltung der Rechtsordnung, den Integrationsgrad – und die Frage, ob sie tatsächlich in einer ehelichen Gemeinschaft mit einem Schweizer Partner oder einer Schweizer Partnerin leben.

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