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Stadtpolizei stellt am Utoquai die Kameras scharf

Die Zürcher Seepromenade ist ein beliebter Ort für Jugendliche. Nach Krawallen über Ostern lässt die Polizei das Gebiet nun überwachen.

Das beliebte Utoquai wird nun überwacht, vor allem weil es über Ostern zu Ausschreitungen gekommen ist.
Das beliebte Utoquai wird nun überwacht, vor allem weil es über Ostern zu Ausschreitungen gekommen ist.
Samuel Schalch

An warmen Abenden und in lauen Nächten ist das Utoquai die wohl beliebteste Promenade der Stadt. Bis tief in die Nacht sammeln sich dort junge Menschen, auf den Treppen und Bänken beim Zürichsee, nicht selten trinken sie Alkohol.

Friedlich ist es dort nicht immer: Laut Stadtpolizei kam es dort 2018 zu «überdurchschnittlich vielen Auseinandersetzungen, zahlreichen Sachbeschädigungen, schweren strafbaren Handlungen wie Messerstechereien sowie massiven Übergriffen auf Einsatzkräfte». Besonders in Erinnerung sind die jüngsten Krawalle über Ostern: Container brannten, Glasflaschen flogen durch die Luft, die Stadtpolizei fuhr mit Wasserwerfern vor und setzte Tränengas gegen die Jungen ein. Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi sagte im Nachgang zur «NZZ am Sonntag»: «Die Ausschreitungen haben das Mass der tolerierbaren Aggression am Utoquai überschritten.»

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