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Stadtzürcher GLP-Präsident tritt zurück

Die Grünliberalen müssen einen Nachfolger für Beni Schwarzenbach suchen. Das sind die Gründe für seinen Abgang.

GLP-Präsident Beni Schwarzenbach nimmt beruflich und politisch neue Herausforderungen an.
GLP-Präsident Beni Schwarzenbach nimmt beruflich und politisch neue Herausforderungen an.
Samuel Schalch

Zwei Jahre vor den nächsten Gesamterneuerungswahlen gibt Beni Schwarzenbach seinen Rücktritt als Parteipräsident der Grünliberalen der Stadt Zürich bekannt. Er gibt dafür zwei Gründe an. Zum einen verändert er sich beruflich: «Ich habe die tolle Möglichkeit, in eine kleine Beratungsfirma in der Finanzbranche einzusteigen. Das Engagement als Parteipräsident lässt sich zeitlich damit nicht vereinbaren.» Mit dem neuen Arbeitgeber habe er zudem die Möglichkeit, an einer Start-up-Idee mitzuarbeiten.

Klima-Initiative lancieren

Zum anderen will sich der 41-Jährige politisch voll auf den Verein Stadtgrün fokussieren, den er mitbegründet hat. Ziel sei, die vertikale und die horizontale Begrünung der Stadt Zürich zu fördern. «Dafür werden wir mit ‹Klimastadt Zürich› demnächst eine Volksinitiative lancieren.» Die Stadt müsse Antworten finden auf die Herausforderungen, die der Klimawandel auf urbane Gebiete habe, sagt er. Die Zeiten des Hinhaltens und Beschwichtigens seien vorbei.

Das Präsidium bei den städtischen Grünliberalen, die er mitbegründet hat, hat Schwarzenbach 2015 in einer schwierigen Zeit übernommen: Er selber war damals als Kantonsrat abgewählt worden, seine Fraktion verlor 5 der 19 Sitze. Bis Ende 2018 führte er die städtische Partei im Co-Präsidium mit Maleica Landolt.

Stadtratssitz erobert

Einen grossen Wahlerfolg konnten sie im Frühjahr 2018 feiern: Die Grünliberalen eroberten 2018 mit Andreas Hauri einen Stadtratssitz, im Gemeinderat konnten sie zudem einen Sitz zulegen, sie politisieren in dieser Legislaturperiode mit 14 Parlamentsmitgliedern.

Schwarzenbach gibt neben dem Präsidium auch die Geschäftsleitung der Partei per Ende Februar ab. Das Co-Vizepräsidium mit Daniela Güller und Nicolas Cavalli, das erst seit zwei Monaten im Amt ist, übernimmt die Führung der Partei interimsmässig bis zu den Wahlen an der Mitgliederversammlung im Mai. Schwarzenbach wird sie beratend begleiten, wie er auf Anfrage sagt. Die Partei werde eine Findungskommission für das Präsidium einsetzen.

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