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Stadtzürcher SP lässt Wolff hängen

Stimmfreigabe: Die Mehrheit der SP-Delegierten will keinen «zusätzlichen Schub von Links». Sie verweigert AL-Stadtratskandidat Richard Wolff auch für den zweiten Wahlgang die Unterstützung.

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Nur weil er mehr Stimmen gemacht hat als erwartet, müsse die SP nicht umschwenken, heisst es: Richard Wolff (r.) am Wahlsonntag im Stadthaus. (3. März 2013, Bild: Reto Oeschger, Tages-Anzeiger)
Nur weil er mehr Stimmen gemacht hat als erwartet, müsse die SP nicht umschwenken, heisst es: Richard Wolff (r.) am Wahlsonntag im Stadthaus. (3. März 2013, Bild: Reto Oeschger, Tages-Anzeiger)

Die Stadtzürcher SP hat auch für den zweiten Wahlgang um den frei werdenden Stadtratssitz Stimmfreigabe beschlossen. Der Entscheid fiel mit 60 zu 36 Stimmen bei 2 Enthaltungen an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung am Donnerstagabend.

Damit bekräftigten die Delegierten den Entscheid vom 17. Januar. Bereits damals hatten sie sich mit 85 zu 56 Stimmen für die Stimmfreigabe ausgesprochen.

Ausgangslage bleibt gleich

Als Hauptargument für die erneute Stimmfreigabe diente die unveränderte Ausgangslage. Nur weil AL-Kandidat Richard Wolff im ersten Wahlgang mehr Stimmen als erwartet gemacht habe, müsse die SP nicht umschwenken, hiess es mehrmals.

Die unterlegenen Delegierten betonten, dass es im Stadtrat durchaus noch mehr Schub von links brauchen könnte. Diesen würde Wolff bringen.

Mutterpartei gegen JUSO

Mit dem Entscheid stellt sich die Mutterpartei wieder gegen die JUSO. Diese hatte bereits im ersten Wahlgang Wolff unterstützt.

Im Rennen um den frei werdenden Stadtratssitz des vorzeitig zurücktretenden Martin Vollenwyder (FDP) lag im ersten Wahlgang vom 3. März FDP-Mann Marco Camin vorn. Ihm dicht auf den Fersen folgte AL-Gemeinderat Richard Wolff. Der zweite Wahlgang findet am 21. April statt.

(SDA)

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