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Städtische Wüste

Der Helvetiaplatz liegt mitten im Kreis 4. Trotzdem zieht fast alles Leben an ihm vorbei. Zwei Cafés sollen dies ändern. Experten glauben allerdings, dass es mehr braucht.

Keine Sitzgelegenheiten, kaum Schatten, viel Pflastersteine: Es gibt derzeit wenig, womit der Helvetiaplatz zum Bleiben verlockt.
Keine Sitzgelegenheiten, kaum Schatten, viel Pflastersteine: Es gibt derzeit wenig, womit der Helvetiaplatz zum Bleiben verlockt.
Urs Jaudas

Dem Helvetiaplatz ergeht es wie einem Fussballfeld: Einige Stunden pro Woche herrscht Hektik darauf, die restliche Zeit ruht er unbeachtet vor sich hin. Wenn Marktfahrer am Dienstag- und Freitagmorgen ihre Stände aufstellen, wenn an Samstagen gebrauchte Velos verkauft werden, wenn Kurden demonstrieren, Freikirchler singen, Kosovaren ihre Unabhängigkeit feiern dann blüht der Platz auf. Kaum enden die Veranstaltungen, fällt er zurück in sein Koma. Und das, obwohl er mitten im Kreis4 liegt; gegenüber dem in Sommernächten überfüllten Xenix; neben der Lang­strasse, wo Tausende ausgehen. Am Helvetiaplatz zieht fast alles Leben vorbei.

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