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Startschwierigkeiten im Zürcher Stadtrat

Viel Macht bedeutet auch viel Verantwortung – und beleidigt zu sein, nützt nichts. Zürichs neuer Stadtrat hat noch Potenzial.

Der neue Stadtrat inklusive Rechtskonsulent und Stadtschreiberin: Alle lächeln freundlich, aber nur für die Kamera. Foto: PD
Der neue Stadtrat inklusive Rechtskonsulent und Stadtschreiberin: Alle lächeln freundlich, aber nur für die Kamera. Foto: PD

Politik ist kein Yoga-Camp, sondern ein Kampf um Macht und Einfluss. Nach dem Triumph der Linken und dem Waterloo der bürgerlichen Top Five bei den Zürcher Stadtratswahlen im März ist es daher nur konsequent, dass die rot-grüne Regierungsmehrheit bei der Ämterverteilung diese Woche im Stadthaus ihre Interessen durchsetzte und die Schlüsseldepartemente für sich beanspruchte. So spielen auch Bürgerliche ihre Stärke aus – etwa vor drei Jahren im Zürcher Regierungsrat, als sie Staatsanwältin Silvia Steiner (CVP) die Bildungsdirektion anvertrauten und Lehrerin Jacqueline Fehr (SP) in die problembe­ladene Justizdirektion schickten. Oder 2010 im Bundesrat, als sich Doris Leuthard (CVP) Verkehr und Umwelt schnappte, Johann Schneider-Ammann (FDP) die Volkswirtschaft und für Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga (SP) ebenfalls «nur» die Justiz übrig blieb.

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