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Statt der Rennbahn eine Sporthalle für alle

Die Offene Rennbahn in Oerlikon wird in wenigen Jahren abgebrochen. Statt einem Eishockey-Stadion für den ZSC soll dort eine multifunktionale Halle für den Breitensport entstehen.

Ein Eishockey-Stadion an Stelle der Offenen Rennbahn wäre zwar möglich gewesen, aber mit 7500 Plätzen hätte es den ZSC Lions zu wenig Platz geboten. Dies schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Eine mögliche Zwei-Stadien-Strategie, gemäss welcher die ZSC Lions die reguläre Saison auf der Offenen Rennbahn und die Playoffs im Hallenstadion gespielt hätten, wurde verworfen.

Ersatz für das Hallenbad Oerlikon

«Bis spätestens in einem Jahr liegen die Pläne für eine neue Nutzung vor», sagt der Vorsteher des Schul- und Sportdepartements Gerold Lauber auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch.

Der Stadtrat hat beschlossen, auf dem Rennbahn-Areal ein Sportprojekt für die Bevölkerung, den Breitensport und kleinere Veranstaltungen zu realisieren. Im Vordergrund stehe ein Ersatzbau für das Hallenbad Oerlikon und eine polysportive Halle.

ZSC prüft Neubau

Zeit- und Kostenrahmen für das neue Projekt stehen noch nicht fest. «Die neue Halle wird voraussichtlich unter 100 Millionen Franken kosten und damit günstiger als die Hockeyhalle», sagt Lauber.

Derweilen ist die Situation für den ZSC im Hallenstadion sehr unbefriedigend. «Bei der Terminplanung, den Einnahmen aus der Gastronomie und den Vermarktungsrechten sind wir nach wie vor so eingeschränkt, dass wir nach neuen Lösungen Ausschau halten», sagt Peter Zahner, Geschäftsleiter der ZSC Lions.

Derzeit prüft der Club einen neuen Standort in Opfikon. Zahner bestätigt den Bericht des «Blick», wonach dort ein Neubau auf einem 25'000 Quadratmeter grossen Acker zur Diskussion steht. Entschieden ist jedoch noch nichts.

Offene Rennbahn wird nicht saniert

Die Lebensdauer der Offenen Rennbahn ist gemäss Stadtrat Lauber in wenigen Jahren abgelaufen. Ob die Bahn 2012 das 100-Jahr-Jubiläum erlebt, ist ungewiss. «Eine Sanierung wäre zu teuer und die Offene Rennbahn entspricht von den Dimensionen her auch nicht mehr den Wettkampfbedingungen», sagt Lauber. Zudem sei das Gelände durch die Grösse und äusserst gute Verkehrsanbindung sehr wertvoll. Viele Leser des «Tages-Anzeigers» würden die Offene Rennbahn jedoch erhalten (siehe Link).

si/ep/mro

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