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Strassensperre für einen Mittagsspaziergang

Die FDP Kanton Zürich hat zu einem Marsch am Limmatquai aufgerufen. Es ist erst das zweite Mal, dass die Partei mit ihren Anliegen auf die Strasse geht.

Tina Fassbind

Demonstrationen am Limmatquai sind keine Seltenheit. Dass bei den Transparenten und Plakaten für einmal die Farbe Blau der FDP vorherrscht, ist allerdings aussergewöhnlich. Die Partei ist nicht dafür bekannt, ihre Anliegen auf die Strasse zu tragen. Heute Montag aber sind rund 300 Parteimitglieder und Sympathisanten vom Hechtplatz zum Rathaus gezogen, wo Redner an einer Schlusskundgebung zu mehr Zuversicht aufriefen.

Mit der Demo will sich die FDP laut einer Medienmitteilung klar abgrenzen «zur Schwarzmalerei und Visionslosigkeit anderer Parteien, welche mit Angst und Pseudolösungen für Scheinprobleme auf Stimmenfang gehen». Die Partei und ihre Exponenten plädieren auf Plakaten und in Reden für mehr Optimismus.

Zweite Demo seit 2004

Die Stadtpolizei hat den «Spaziergang» bewilligt, der Umzug sorgte aber dafür, dass das Limmatquai kurz nach 12 Uhr gesperrt werden musste und erst nach 20 Minuten wieder befahren werden konnte. Die Tramlinien 4 und 15 verkehrten in dieser Zeit nicht.

Angeführt wurde der antipessimistische Mittagsspaziergang, wie ihn die FDP nannte, unter anderem von Stadtratskandidat Michael Baumer, Regierungsrätin Carmen Walker-Späh, Nationalrat und Fraktionspräsident Beat Walti, FDP-Kantonspräsident Hans-Jakob Boesch sowie Nationalrätin Doris Fiala.

Die FDP-Nationalrätin hat Erfahrung in dieser Rolle. Sie war 2004 an vorderster Front, als die Zürcher FDP erstmals – und bis dato letztmals – auf die Strasse ging. Fiala sammelte für die FDP Unterschriften für ihre Volksinitiative gegen das Verbandsbeschwerderecht und für einen Bau des Hardturmstadions. Gegen 1000 Personen kamen damals auf dem Turbinenplatz zusammen, Reden wurden geschwungen, Monika Kälin trat in einem Showblock auf, und es gab Gratisbratwürste.

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