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Street Parade: Deutlich mehr Abfall recycelt

Die Veranstalter der Technoparty mussten 56 Tonnen Müll von der Strasse räumen – und konnten knapp 8 Tonnen recyeln.

Ein Mülleimer während der Street Parade 2017, als noch über 100 Tonnen Abfall zusammengekehrt werden mussten.
Ein Mülleimer während der Street Parade 2017, als noch über 100 Tonnen Abfall zusammengekehrt werden mussten.
Urs Jaudas

Die Veranstalter der Street Parade hatten zur diesjährigen Ausgabe eine Offensive gegen die Abfallflut gestartet: Die Kapazität der Abfallbehältnisse wurde praktisch verdreifacht, das Recycling verbessert, das Glassammelteam aufgestockt, Essensreste zu Biogas umgewandelt. Diese Bemühungen hätten sich gelohnt, schreiben die Veranstalter heute in einer Medienmitteilung.

Die Veranstalter mussten 56 Tonnen Abfall von der Strasse räumen – etwas weniger als die rund 60 Tonnen im vergangenen Jahr. Allerdings feierten 2018 auch eine Million Besucher, 150'000 mehr als dieses Jahr.

Bemerkenswert sei vor allem die Verbesserung des Recyclings, sagt Mediensprecher Stefan Epli. Laut Medienmitteilung sind 3,5 Tonnen Glas, 3,2 Tonnen Aluminium und 1,2 Tonnen PET rezykliert worden. Zum Vergleich: 2018 waren es laut Epli noch 360 Kilogramm Glas, 210 Kilogramm Aluminium und 80 Kilogramm PET.

Aus Bioabfall wird Biogas

Im Rahmen eines Pilotprojekts des Verbandes der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) seien an der Street Parade zudem erstmals Speiseabfälle im Catering- und Publikumsbereich gesammelt worden. 940 Kilo Bioabfall seien zu Biogas verarbeitet und ins Zürcher Erdgasnetz eingespeist worden.

«Die Zahlen zeigen es deutlich, unsere Bemühungen zum Abfallthema haben sich bewährt», sagt Joel Meier, der Präsident des Vereins Street Parade. Die Massnahmen würden bis zur Street Parade 2020 weiter ausgebaut.

Wie schon in der Vergangenheit möchten die Veranstalter die Besucher auch zukünftig sensibilisieren, keine Glasbehälter ins Festgelände mitzubringen. Man verkaufe kein Glasgebinde, müsse diese aber trotzdem einsammeln. Zudem bergen Glasflaschen ein Risiko für Schnittwunden.

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