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Street-Parade zittert vor schlechtem Wetter

In den letzten Jahren hat Regen die Konsumfreude des Party-Volks an der Street Parade gedämpft. Die Organisatoren haben Defizite eingefahren und nun erstmals eine Wetterversicherung abgeschlossen.

Tanzen unter dem Schirm: Zwei Raver posieren an der Street Parade am 8. August 2009.
Tanzen unter dem Schirm: Zwei Raver posieren an der Street Parade am 8. August 2009.
Keystone

Die Street-Parade läuft finanziell auf dem Zahnfleisch. Schliesst das Fest am kommenden Wochenende erneut mit einem Defizit, werde es einschneidende Änderungen geben, sagt Mediensprecher Stefan Epli gegenüber dem «Sonntag». Die Parade 2012 würde dann wohl kleiner werden.

Zwei Mal hintereinander vermieste der Regen insbesondere den Getränkeverkauf und riss ein Loch von 150'000 Franken in die Kasse. Vorsorglich haben die Organisatoren nun erstmals eine Schlechtwetter-Versicherung abgeschlossen. Kostenpunkt laut dem «Sonntag»: 50'000 Franken. Sollte es am kommenden Samstag stundenlang regnen, könnte die Versicherung bis zu 200'000 Franken zahlen. Das sei jedoch höchstens Schadensbegrenzung.

Rettende Stadt

Die Organisatoren der Parade hoffen bei einem weiteren finanziellen Straucheln auf die Stadt. Diese könnte ihnen bei den Reinigungs- und Sicherheitsgebühren von 300'000 Franken entgegenkommen. Die Direktorin der Stadtentwicklung Brigit Wehrli zeigt sich jedoch skeptisch. Eine Ermässigung des Kostenbeitrags sei «wenig realistisch», wird sie zitiert.

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