Zum Hauptinhalt springen

In Zürich eskaliert ein bizarrer Streit um Krebs-OPs

Angefangen hat es als Zerwürfnis zwischen zwei Alphatieren, nun geht es darum, wer komplexe Knochentumore behandeln darf: Balgrist oder Unispital.

In dieser Geschichte geht es um Macht und Konkurrenz. Aber auch um hoch spezialisierte Medizin und die Behandlung von Patientinnen und Patienten, die an einem Knochentumor leiden. Involviert sind: die orthopädische Universitätsklinik Balgrist und deren Trägerverein, den Alt-Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) präsidiert; der langjährige Ombudsmann Thomas Faesi (SVP), der kürzlich sein Amt abgegeben hat; das Universitätsspital Zürich; die Gesundheitsdirektion mit Thomas Heiniger (FDP) an der Spitze; der Gesamtregierungsrat; und seit kurzem nun auch noch der Kantonsrat. Das Parlament, aufgeschreckt durch einen Bericht des Ombudsmannes, will eine Spezialkommission einsetzen, die den Fall untersucht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.