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Streit um SBB-Überbauung im Seefeld

Der Zürcher Gemeinderat stellt sich gegen den Stadtrat und besteht auf einen Gestaltungsplan für das Tiefenbrunnenareal.

Für Anwohner und Baurekursgericht ist der Dachaufbau zu hoch. Visualisierung: PD
Für Anwohner und Baurekursgericht ist der Dachaufbau zu hoch. Visualisierung: PD

Neben dem Bahnhof Tiefenbrunnen wollen die SBB ein 135 Meter langes und teilweise viergeschossiges Geschäftshaus bauen. Der Stadtrat hat es bewilligt, doch das Baurekursgericht hiess im vergangenen März Einsprachen von Anwohnern gut und verlangt eine Verkleinerung des Attikageschosses. Widerstand gegen das SBB-Projekt leistet auch Urs Frey, der Präsident des Quartiervereins Riesbach. Seine Einzelinitiative vom März 2012 verlangt für das SBB-Areal einen Gestaltungsplan, damit die Erschliessung und die Gestaltung höchsten Ansprüchen genügt. Der Gemeinderat gab der Initiative mit 78 Stimmen einst die vorläufige Unterstützung, doch der Stadtrat lehnt sie ab, unter anderem weil der Gestaltungsplan auch eine Koordination mit dem Hafen Tiefenbrunnen und dem Kibag-Areal verlangt, wo sich noch nichts Konkretes tut. Auch hält der Stadtrat die geltende Bauordnung für ausreichend und will die SBB nicht mit verschärften Anforderungen benachteiligen.

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